Danken – das ist in jedem Bereich des Lebens wichtig. Denn, wenn einem Gutes widerfahren ist, sollte man seine Dankbarkeit auch zeigen. Sei es ein Geschenk, eine Spende oder auch nur ein Gefallen oder eine kleine Aufmerksamkeit. Das tut zudem beiden Seiten gut: Der Beschenkte gibt etwas zurück und auch der Schenkende hat seine Freude. Daher immer einen Spendendank schicken. Dies ist die Grundregel im Fundraising.

Wie findet man den Anfang?

Wichtig ist, dass der Dank von Herzen kommt. Der Brief soll eine Geste der Dankbarkeit sein und authentisch rüberkommen. Schreiben sie so, wie es ihrer Sprache und ihrem Stil entspricht und versuchen sie nicht, sich zu verbiegen oder so zu schreiben wie es der Empfänger vielleicht erwarten könnte. Das ist könnte seltsam klingen.

Was soll in das Dankschreiben hinein?

Ihre Worte werden wirken, da Dank immer wirkt. Teilen sie im Dankbrief den Grund für ihre Dankbarkeit mit. Dann ist der Brief konkret und hat einen Bezug zur Spende. Je präziser Ihr Text, desto besser kommt er beim Spender an.

Was soll ich schreiben?

Schreiben sie einen Brief, der möglichst genauen Bezug auf das Projekt nimmt, für das gespendet wurde. Denn so kann sich der Spender etwas vorstellen und sein Anteil am Erfolg wird sichtbar.

Sollte es eine allgemeine Spende an die Organisation sein, können sie trotzdem eine Situation, ein Projekt oder einen Bedarf beschreiben, bei dem die Spende hilft.

Geht ein vereinheitlichtes Standardschreiben?

Geben sie sich Mühe beim Verfassen von Dankbriefen. Sie sollten von Herzen kommen und keinesfalls ein standardisiertes Schreiben sein, das über lange Zeit hinweg querbeet an alle Spender versandt wird. Viele Spender bewahren die Schreiben auf und irgendwann fällt das auf…

Zudem ist es kein guter Stil und drückt nicht wirkliche Dankbarkeit aus.

Soll ich den Spender mit Namen ansprechen?

Ja.

Sprechen sie den Spender immer namentlich an. Das erhöht die Wirkung des Dankes erheblich. Sollten sie den Namen nicht wissen, da die Spende von einer Organisation oder einem Unternehmen kam, machen sie sich die Mühe und forschen sie nach.

Es ist immens wichtig, den genauen Ansprechpartner zu adressieren.

Etwa handschriftlich?

Generell sollten sie das so machen wie es ihnen am besten liegt und wie es zeitlich möglich ist. Wenn sie auf einen Spendenaufruf 1000 Spenden erhalten haben, macht es keinen Sinn, handschriftlich zu danken, da sie sonst das ganze Jahr über beschäftigt sind.

Ein handschriftlicher Dank ist dann angebracht, wenn es sich um eine einzelne Großspende handelt. Oder wenn sie wissen, dass eine Person nun schon sehr oft gespendet hat und sie deshalb beispielsweise eine handschriftliche Weihnachtskarte als Dank versenden.

Zudem sollte ihre Handschrift leserlich sein. Wenn man ihre Schrift nicht entziffern kann, könnten Sie einen getippten Text schicken und die Anrede und vielleicht Schlussformel handschriftlich verfassen.

Warum ist danken wichtig?

Für eine Spende, für jede Spende sollte sich eine Organisation bedanken. Denn mit einem guten Dankbrief erfreuen sie den Spender, wertschätzen ihn und melden sich nochmals bei ihm. So heben sie sich von anderen Organisationen ab, die vielleicht keine Dankbriefe schreiben und zeigen Ihre Dankbarkeit. Gleichzeitig erhält der Spender Anerkennung für seine Großzügigkeit und spendet eventuell ein zweites Mal oder öfter.

Beispiele für Formulierungen

10000 Dank

Herzlichen Dank

Danke, danke, danke

Dankeschön

Wir sind Ihnen so dankbar

Wir wollen heute danke sagen

Ich bin voller Dankbarkeit

Unser Dank für Ihr Engagement

Wir bedanken uns

Noch einmal unser herzlichster Dank für Ihre Spende

….

Und nun viel Spass beim Schreiben und Danken.